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Es werden Posts vom 2017 angezeigt.

Trainingstherapie ist unschlagbar bei Knie-Osteoarthrose

Hier wieder einmal ein Beispiel für den Nutzen der Trainingstherapie, statt NSAR o.ä. als Stand-alone zu nutzen. Optimal scheint die Kombination aus Gewichtsreduktion, Education (Aufklärung, Erklärung) und Trainingstherapie zu sein. Ein Zeichen dafür, dass wir von #Praeventfit alles richtig machen!


JP Praeventfitwww.praeventfit.de

Wahre Athleten brauchen gute Trainer ...

Elite athletes almost always win DESPITE their training. It is their talent and hard work that makes them win. Only rarely are those at the top also the smartest. They don't need to be, simply because they are elite. At this level, athletes become pre-sorted as genetic wonders and your job is mostly to keep them uninjured. That is why they succeed despite, and not because of their training many times. [Gesehen bei Frank Traeger.]
„Elite-Athleten gewinnen fast immer trotz ihrer Ausbildung. Es ist ihr Talent und ihre harte Arbeit, die sie gewinnen lassen. Nur selten sind die an der Spitze auch die Klügsten. Das müssen sie nicht sein, nur weil sie die Elite sind. Auf dieser Ebene werden Sportler als genetische Wunder aussortiert und ihre Aufgabe ist es meist, sich unverletzt zu halten. Das ist der Grund, warum sie Erfolg haben und nicht wegen ihrer Ausbildung.“
Alleine oder mit Trainer
Training ist harte Arbeit. Von nichts kommt nichts. Kniebeugen lernst Du, in dem Du Kniebeugen trainie…

Wir veschenken ....

Wir verschenken nichts! Gar nichts. Denn was könnte besser sein, als unsere tägliche Leistung? Zugegeben. Wir sind nicht perfekt. Aber das wollen wir auch gar nicht. Wir wollen in erster Linie menschlich sein. Und das möchten wir mit allem, was dazu gehört, auch vermitteln. Und dazu gehört eben auch, nicht perfekt zu sein.

Ein altes Sprichwort sagt: "Das Schlimmste ist nicht: Fehler haben , nicht einmal sie nicht zu bekämpfen, ist schlimm. Schlimm ist, sie zu verstecken."
Bertolt Brecht

Irgendwann musste es ja mal soweit kommen ...

Es war nur eine Frage der Zeit! Irgendwann musste es so kommen!


Functional Training (FT) - der Trend
Der Trend zum Functional Training setzt sich bis auf Weiteres fort. Mittlerweile haben nahezu alle Fitness Studios eine Functional Area und die, die sie als erstes hatten, geraten leider in Vergessenheit. Als ich 2007 mit dem Functional Training begonnen habe, kannte das in der Form kaum jemand in Deutschland. Mittlerweile gehört das fast zum guten Ton. Wer DAS nicht kennt, ist Out.Aber ist das FT wirklich so gut? Ist das wirklich der „Burner“? Macht das überhaupt Sinn?Ich denke ja. Es ist gut (das behaupten übrigens nicht nur Michael Boyle und Gray Cook). Es entspricht - wenn es denn richtig angewendet wird - dem weitestgehend natürlichen Bewegungsablauf (Was „natürlich“ ist seht ihr dann, wenn ihr Kindern in einem Kindergarten auf der Spielfläche zuschaut). Aber FT ist mehr als Liegestütze, Kniebeugen und Klimmzüge. Es ist mehr als Muskeln kettengleich miteinander zu verbinden und im G…

Beweg’ Dich, Du fauler Sack ...

Habe ich auf Grund der Überschrift Eure Aufmerksamkeit? Gut. dann können wir loslegen.
Wir werden angelogen. Verkäufer schlagt Hirn und Fachmann (-frau). Wider aller Logik glauben wir tatsächlich, dass ein bisschen viel hilft. Tut es nicht !
[...] Die Fitnessindustrie demontiert sich fleißig selbst weiter. Jeder Club mit den gleichen Versprechen: „Du hast nur 1x pro Woche Zeit? Kein Problem! Es reicht sogar, wenn Du nur 1x in 10 Tagen trainieren kannst." [...] Quatsch mit Soße. Ohne Fleiß, kein Preis! No pain, no gain! Bewegung auf dem Niveau einer untrainierten Achtzigjährigen bringt auch Ergebnisse wie bei einem Training mit einer untrainierten Achtzigjährigen. Wer Kniebeugen machen können will, muss Kniebeugen machen. Wer schnell laufen lernen will, muss schnell laufen - unter anderem ;-). Appropriate Physical Activity Intervention Strategies for Weight Loss and Prevention of Weight Regain for Adults; 2009: Um bewegungsmangelbedingtem Übergewicht zu begegnen, benötigt es mindesten…

Die Praxistester

die praxistester ... eine kooperation der akademie für gesundheit und wirtschaft sowie praeventfit
was machen wir? wir beraten unternehmen vornehmlich aus dem bereich des gesundheitswesens. denn da kennen wir uns aus!



zitat aus der präsentation: “Fachkräftemangel, hohe Gehaltsforderungen der MitarbeiterInnen, verändertes Patienten- und Kundenverhalten, restriktives Verordnungsverhalten der Ärzteschaft, Konkurrenzdruck, krankheitsbedingte Ausfälle, Fehlplanungen des Flächenbedarfs einer Praxis beispielsweise führen schnell zu Engpässen – sowohl auf finanzieller wie auch auf personeller Ebene. Neue Strategien sind erforderlich, sich in den Zeiten des Fachkräftemangels auch als Gesundheitsdienstleister zu behaupten und zu positionieren. Die Praxistester helfen Ihnen dabei! Mit unserem Fachwissen helfen wir Praxisinhabern und Unternehmen die in Not geraten sind bzw. drohen in Not zu geraten. Wenn Sie die Schwachstellen in Ihrem Unternehmen erkannt haben, können wir Praxistester zügig die Lö…

Vom “Frei-sein” und davon, wie einfach manche Dinge sind ...

Markus Rühl hat in einem Interview im vergangenen Jahr ziemlich genau den Nagel auf den Kopf getroffen. Wenn auch die Art und Weise, das auszudrücken sehr - sagen wir geradlinig - ist, stimmt sie im Kern der Sache vollkommen: “Leg' Dich unter die Hantel und drück' die Sch....stange hoch”.
Genau so funktioniert nämlich das Krafttraining. Jedwedes Training unterliegt einigen Basics und Meisterlehren. Eine davon ist: Rede nicht, sondern mach’. Das Ergebnis zählt. Nicht das Gerede davor. Es geht nicht um den Weltmeister im Reden, sondern um die Fähigkeit, ein möglichst hohes Gewicht, möglichst effizient zu bewegen. Punkt. Nicht mehr und nicht weniger. Eine andere Lehre besagt, dass mit zunehmender Trainingszeit und Teilerfolgen, der Aufwand in Relation zum Ergebnis immer mehr ansteigt. Das heißt, für ein bisschen Zugewinn muss der Aufwand deutlich höher sein, als zu Beginn der Trainingskarriere. Und nur so, wirklich nur so, funktioniert das.
Dazu bedarf es keines Kinesiotapes oder de…

Akademisierung in der Physiotherapie - ein Ausweg?

Bei der Frage nach dem Sinn und Unsinn der Akademisierung im Bereich der Physiotherapie recherchierte ich folgenden Artikel: Akademisierung der Sozial- und Gesundheitsberufe - Irrweg oder Ausweg, von Martin Sauer, Susanne Vaudt und Jörg Martens, 2014.
In dem vorliegenden Artikel wird der Frage nachgegangen, ob die Akademisierung in Sozialberufen und Gesundheitsfachberufen einen Königsweg darstellt.  Die zitierten Inhalte sind mit [...] kenntlich gemacht. Alle sich außerhalb der Markierungen befindenden Anmerkungen entstammen der Feder des Verfassers.


[...] Physio- und Ergotherapie als Studiengänge sind in Deutschland zur Zeit noch so gut wie unbekannt. Umstritten ist in der Fachdiskussion dabei, ob die genannten Berufe bereits eindeutig den Schritt zur „Profession“ geschafft haben oder sich als „Semi-Professionen“ noch auf dem Weg dorthin bzw. zu einer abgemilderten Form von „Professionalität“ befinden. Für letztgenannten Punkt und damit notwendigerweise für eine Akademisierung sprechen u…

Dehnen und Stretching - Ja oder Nein?

Eine öffentliche Diskussion zum Thema Dehnen war mal wieder Anlass, mich auf die Suche nach geeigneten Artikeln zu begeben, die auch für Nichtmediziner und Nichtphysiotherapeuten verständlich und gut nachvollziehbar sind.Dabei stößt man unweigerlich wieder einmal mehr auf die Ausarbeitungen von meinem geschätzten Kollegen Tobias Saueressig. Hier schon vorab der Link dazu:  https://evidenzbasiertephysiotherapie.de/stretching-und-dehnen-ueberblick/.

[...] Viele positive Eigenschaften, die dem Stretching nachgesagt werden, wurden durch wissenschaftliche Studien angezweifelt oder widerlegt. Dennoch gibt es weiterhin viele Verfechter des Stretchings, die die positiven Seiten des Stretchings hochhalten und bejahen. [...]
[...] Stretching (Dehnen) ist „ein Verhalten, das eine Person ausführt, um ihr Bewegungsausmaß wiederzuerlangen, zu erhöhen oder zu erhalten“ 1. Dazu gehört passives und aktives Stretching (Dehnen), das entweder in Form von Einzelübungen oder mit der Hilfe einer anderen Perso…

Sind Bandscheiben die Verursacher von Rückenschmerzen?

Tobias Saueressig geht der Frage nach, ob Bandscheiben die Verursacher von Rückenschmerzen sind.

Dem nachfolgenden Artikel geht folgendes Fazit voraus: [...] Die Diagnose einer Bandscheibenproblematik als Ursache für Rückenschmerzen ist nur schwer oder gar nicht möglich. Nur Bandscheibenvorfälle mit neurologischen Symptomen lassen sich anhand Ihrer Symptome und mit Hilfe von bildgebenden Verfahren relativ sicher diagnostizieren. Diese Probleme sind jedoch recht selten. Die meisten Rückenschmerzen sind unspezifisch und sind keiner Ursache exakt zu zuordnen. Die Diagnose eines Bandscheibenproblems ohne neurologische Symptome ist nicht evidenzbasiert. Solche Diagnosen führen nur zu einer Verunsicherung des Patienten und zu schlechteren Behandlungsergebnissen. [...]
https://evidenzbasiertephysiotherapie.de/die-bandscheibe-als-verursacher-von-rueckenschmerzen/#more-1612 Klicken Sie auf den Link für weiterführende Informationen.
-JP Praeventfit -

Was bedeutet eigentlich der Begriff Lizenz?

Wir finden ihn nahezu in allen Lebensbereichen. Gemeint ist dabei nicht die  "Lizenz zum Töten" - die bezog sich seinerzeit auf James Bond. Vielmehr sind Lizenzen im Sportbereich bedeutungsvoll. Und mit denen soll sich der vorliegende Artikel befassen, weil es sich dabei um sogenannte "nichtgesetzliche Lizenzen" handelt. Alle anderen Lizenzen sind durch entsprechende Verträge zwischen einem Lizenzgeber und einem Lizenznehmer klar geregelt und spiegeln sich überwiegend in der GewO (Gewerbeordnung) §§30 ff geregelt.Für Lizenzen, die im sportlichen Bereich vergeben werden, ist die GewO nicht relevant.Wikipedia ist hierbei nicht sonderlich hilfreich. Hier heißt es: (...) "Wichtigste nichtstaatliche Lizenz ist im Profifußball die zwingend notwendige vertragliche Teilnahmeberechtigung für den Spielbetrieb der Fußball-Bundesliga und 2. Fußball-Bundesliga. Nach der Einreichung umfangreicher Lizenzierungsunterlagen durch die Vereine und Genehmigung durch die Deutsche Fu…

Einladung Strategien zur Fachkräfteentwicklung im Therapiesektor - 74. BioCon Valley-Treff

Starker Rückgang der Zahl der Auszubildenden; hohe Ausbildungskosten, geringe Vergütung, Praxissterben im Angesicht steigenden Bedarfs aufgrund des demografischen Wandels, Notwendigkeit einer Vielzahl kostenpflichtiger und zeitintensiver Zertifikatsfortbildungen nach der eigentlichen Ausbildung, zunehmender bürokratischer Aufwand, überkommene Prüfungsordnung und vieles mehr.

Teuer, unsinnig, patientenfeindlich? Unser Krankenkassen-System im Fokus.

Anlässlich einer Sendung im ZDF vom 09.08.2017 erscheint es geboten, das System unserer Krankenkassen erneut unter die Lupe zu nehmen. Angesichts 16,7 Mrd. Euro Reserven erscheint es nicht nachvollziehbar, warum Patienten immer wieder gegen ihre Krankenkasse klagen müssen, warum Leistungen reduziert werden und beispielsweise Therapeuten Gehälter beziehen müssen, von denen ein "normales" Leben kaum möglich erscheint. Warum ist das so?

Mythos Crunch - Schädlich für den Rücken?

Mein Kollege Tobias Saueressig, PT, Dipl.-Volkswirt veröffentlichte am 25.07.2017 auf seinem Blog "evidenzbasiertephysiotherapie.de" eine sehr interessanten Beitrag zum Thema "Sind Crunches schädlich für den Rücken", den ich nicht umkommentiert lassen und vertiefen möchte. Im meinem Arbeitsfeld der Physiotherapie und des Personal Fitness Trainings sehe ich mich sehr häufig mit dieser Problematik konfrontiert, da sowohl meine Patienten wie auch meine Kunden - geprägt von Halbwissen aus der einschlägigen Trivial-Literatur - mythenbehaftete Übungen kommunizieren, die vom Crunch aus oben geschriebenem Grund eine Absage erteilen.

Kommunikation zwischen Arzt und Therapeut sowie Chancen zur interdisziplinären Zusammenarbeit

Die Ausgangslage Bevor wir uns den Möglichkeiten widmen, die ein Arzt und ein Therapeut haben miteinander zu kommunizieren und vor allem die Art und Weise dieser Kommunikation näher betrachten, lohnt ein Blick auf die Ausgangslage.

Butter bei die Fische ...

Jetzt mal konsequent zu Ende gedacht - ohne großartig Probleme zu diskutieren, sondern den Blick nach rückwärts gerichtet. Denn vorne ist der Abgrund!


Was sind die Fakten?Mangelnde Digitalisierung. Eine Gesundheitskarte, die keine ist. Nach Jahren der Forschung und vielen sinnlos verballerten Milliarden ist es bis heute nicht gelungen, eine Gesundheitskarte auf den Weg zu bringen, die ALLE Daten des Patienten enthält. Die Gründe dafür sind mir relativ egal. Der Datenschutz kann es nicht sein, denn ein Staat, der seine Bürger auf jedem Schritt und jedem Tritt überwachen will, kennt keinen Datenschutz. Technik? Fehlanzeige. Technisch ist alles machbar. Wenn nicht in Deutschland, wo dann? Wer Schummelsoftware für PKW's entwickelt, wird ja wohl noch ein einfach zu verwaltendes System für Patientendaten hinbekommen.
Mangelnder Wille. Von wem? Von allen! Wollen wir wirklich, dass unsere Patienten gesund werden? Wollen das die Ärzte, die Therapeuten, die zahllosen Krankenpfleger, die Klin…