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Es werden Posts vom August, 2017 angezeigt.

Was bedeutet eigentlich der Begriff Lizenz?

Wir finden ihn nahezu in allen Lebensbereichen. Gemeint ist dabei nicht die  "Lizenz zum Töten" - die bezog sich seinerzeit auf James Bond. Vielmehr sind Lizenzen im Sportbereich bedeutungsvoll. Und mit denen soll sich der vorliegende Artikel befassen, weil es sich dabei um sogenannte "nichtgesetzliche Lizenzen" handelt. Alle anderen Lizenzen sind durch entsprechende Verträge zwischen einem Lizenzgeber und einem Lizenznehmer klar geregelt und spiegeln sich überwiegend in der GewO (Gewerbeordnung) §§30 ff geregelt.Für Lizenzen, die im sportlichen Bereich vergeben werden, ist die GewO nicht relevant.Wikipedia ist hierbei nicht sonderlich hilfreich. Hier heißt es: (...) "Wichtigste nichtstaatliche Lizenz ist im Profifußball die zwingend notwendige vertragliche Teilnahmeberechtigung für den Spielbetrieb der Fußball-Bundesliga und 2. Fußball-Bundesliga. Nach der Einreichung umfangreicher Lizenzierungsunterlagen durch die Vereine und Genehmigung durch die Deutsche Fu…

Einladung Strategien zur Fachkräfteentwicklung im Therapiesektor - 74. BioCon Valley-Treff

Starker Rückgang der Zahl der Auszubildenden; hohe Ausbildungskosten, geringe Vergütung, Praxissterben im Angesicht steigenden Bedarfs aufgrund des demografischen Wandels, Notwendigkeit einer Vielzahl kostenpflichtiger und zeitintensiver Zertifikatsfortbildungen nach der eigentlichen Ausbildung, zunehmender bürokratischer Aufwand, überkommene Prüfungsordnung und vieles mehr.

Teuer, unsinnig, patientenfeindlich? Unser Krankenkassen-System im Fokus.

Anlässlich einer Sendung im ZDF vom 09.08.2017 erscheint es geboten, das System unserer Krankenkassen erneut unter die Lupe zu nehmen. Angesichts 16,7 Mrd. Euro Reserven erscheint es nicht nachvollziehbar, warum Patienten immer wieder gegen ihre Krankenkasse klagen müssen, warum Leistungen reduziert werden und beispielsweise Therapeuten Gehälter beziehen müssen, von denen ein "normales" Leben kaum möglich erscheint. Warum ist das so?

Mythos Crunch - Schädlich für den Rücken?

Mein Kollege Tobias Saueressig, PT, Dipl.-Volkswirt veröffentlichte am 25.07.2017 auf seinem Blog "evidenzbasiertephysiotherapie.de" eine sehr interessanten Beitrag zum Thema "Sind Crunches schädlich für den Rücken", den ich nicht umkommentiert lassen und vertiefen möchte. Im meinem Arbeitsfeld der Physiotherapie und des Personal Fitness Trainings sehe ich mich sehr häufig mit dieser Problematik konfrontiert, da sowohl meine Patienten wie auch meine Kunden - geprägt von Halbwissen aus der einschlägigen Trivial-Literatur - mythenbehaftete Übungen kommunizieren, die vom Crunch aus oben geschriebenem Grund eine Absage erteilen.

Kommunikation zwischen Arzt und Therapeut sowie Chancen zur interdisziplinären Zusammenarbeit

Die Ausgangslage Bevor wir uns den Möglichkeiten widmen, die ein Arzt und ein Therapeut haben miteinander zu kommunizieren und vor allem die Art und Weise dieser Kommunikation näher betrachten, lohnt ein Blick auf die Ausgangslage.

Butter bei die Fische ...

Jetzt mal konsequent zu Ende gedacht - ohne großartig Probleme zu diskutieren, sondern den Blick nach rückwärts gerichtet. Denn vorne ist der Abgrund!


Was sind die Fakten?Mangelnde Digitalisierung. Eine Gesundheitskarte, die keine ist. Nach Jahren der Forschung und vielen sinnlos verballerten Milliarden ist es bis heute nicht gelungen, eine Gesundheitskarte auf den Weg zu bringen, die ALLE Daten des Patienten enthält. Die Gründe dafür sind mir relativ egal. Der Datenschutz kann es nicht sein, denn ein Staat, der seine Bürger auf jedem Schritt und jedem Tritt überwachen will, kennt keinen Datenschutz. Technik? Fehlanzeige. Technisch ist alles machbar. Wenn nicht in Deutschland, wo dann? Wer Schummelsoftware für PKW's entwickelt, wird ja wohl noch ein einfach zu verwaltendes System für Patientendaten hinbekommen.
Mangelnder Wille. Von wem? Von allen! Wollen wir wirklich, dass unsere Patienten gesund werden? Wollen das die Ärzte, die Therapeuten, die zahllosen Krankenpfleger, die Klin…

Physiotherapeut - der missverstandene Beruf

Fazit
Ich bin überzeugt: Wenn wir uns auf unsere Fähigkeiten besinnen (und mit diesen brauchen wir uns weiß Gott nicht verstecken) und diese selbstbewusst nach Außen tragen, wenn wir lernen Nein zu sagen, wenn wir endlich zueinander stehen und dort, wo es Sinn macht Kooperationen bilden und dort, wo es einfach nur um Verdrängung geht, uns auch diesem Wettbewerb konsequent stellen - es muss schließlich nicht jeder ein selbstständiger Physiotherapeut werden, dann werfen wir unseren Bauchladen über Bord und antworten auf die Frage: "Was machen Sie eigentlich beruflich?" "Physiotherapeut!".