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Kommunikation zwischen Arzt und Therapeut sowie Chancen zur interdisziplinären Zusammenarbeit

Die Ausgangslage

Bevor wir uns den Möglichkeiten widmen, die ein Arzt und ein Therapeut haben miteinander zu kommunizieren und vor allem die Art und Weise dieser Kommunikation näher betrachten, lohnt ein Blick auf die Ausgangslage.

Der gemeinsamer Nenner

Ärzte und Therapeuten haben einen gemeinsamen Nenner. Den Patienten. Den Leidenden. Schmerzgeplagt, von Missempfindungen gepeinigt. Patienten mit allen möglichen Varianten von Beschwerden. Mehr oder weniger stark ausgeprägt. Aber bis auf wenige Ausnahmen sind das Menschen, die ganz froh wären, wenn sie ihre Leiden loswerden würden. Dabei muss der Begriff des „Leidens“ von Grund auf eng gefasst werden. Dieses ergibt sich aus den Möglichkeiten, die uns als Therapeuten zur Verfügung stehen.

Bild Barmer.de

Betrachten wir die Liste der Indikationen einer physiotherapeutischen Behandlung so ergeben sich folgende Pathologien, deren Behandlung/ Therapie einigermaßen Sinn macht:

Erkrankungen der großen und kleinen Gelenke im Sinne von Arthrosen, Frakturen, Distorsionen, Luxationen.
Erkrankungen des Bewegungsapparates auf Basis der Orthopädie. Darin eingeschlossen sind sämtliche Weichteilerkrankungen auf Basis von Verletzungen, also akute Ereignisse wie Frakturen, Luxationen, Distorsion, muskuläre und ligamentäre Läsionen der Extremitäten und des Rumpfes einschließlich der Läsionen der Disci Vertebralii.
Diese werden dem Tätigkeitsfeld der „Orthopädie“ zugesprochen.

Erkrankungen der Nervenstrukturen und des Gehirns.

Hier werden alle Läsionen erfasst, deren Ursache in einer Erkrankung der nervalen Strukturen liegt. Das können Zustände nach Traumata ebenso sein, wie Schlaganfall, Zustände nach subarachnoidalen Blutungen, Verschluss von Hirngefäßen mit neurologischen Ausfällen, ALS, Parkinson, ED, Nervenverletzungen durch Quetschung Abriss, Ausriss, sämtliche Arten von Plexusläsionen, Geburtstraumata und anderes mehr sein.
Diese sind typische Indikationen aus dem Feld der „Neurologie“.

Erkrankungen des Säuglings und des Kleinkindes sind dem Fachbereich der „Pädiatrie“ zugeordnet.


Läsionen im Bereich des Beckenbodens (vornehmlich bei Frauen), Geburtsort- und nachbereitungen, Geburtstraumata, Miktionsstörungen usw. sind eine Domäne der „Gynäkologie“.
Zwar ist es Physiotherapeuten nicht möglich, Tumore zu beseitigen, dennoch tragen wir nicht unerheblich zu positiven Heilungsverläufen bei, in dem umfassende Behandlungsfolgen nach operativen Eingriffen oder nach einer Chemo- bzw. Bestrahlungstherapie durch Bewegungstherapeutische Interventionen beispielsweise günstig beeinflusst werden können.
Der Bereich der „Onkologie“ soll deshalb nicht unerwähnt bleiben. 

Dann hätten wir noch den Fachbereich der „Inneren Medizin“, also dem des Internisten. 
Dazu gehören alle Lungenerkrankungen (COPD, Asthma Bronchiale, Lungentumore etc.), alle Erkrankungen des Herzens (Infarkt, KHK, Transplantationen etc.) sowie nahezu alle Erkrankungen der inneren Organe, die sich mit den umfassenden Möglichkeiten der Physiotherapie und der physikalischen Therapie behandeln lassen.

Das Feld der „Sportmedizin“ ist nahezu unendlich.
Hierin sind „eigentlich“ alle vorgenannten Tätigkeitsfelder enthalten. Wer im Bereich der Sportphysiotherapie tätig ist (das gilt sowohl für den Arzt wie auch für den Therapeuten), bedarf eines allumfänglichen Fachwissens, da die Verletzungen, Läsionen, Leiden der Sportler die unterschiedlichsten Ursachen haben können und kein Fachbereich ausgeschlossen werden kann.

Letztendlich sollten wir auch die Paliativmedizin als einen ausgewiesenen Fachbereich betrachten. 
Die Begleitung Schwerstkranker zur Genesung oder auch als Begleitung in den letzten Tagen, Wochen oder Monaten ihres Lebens ist ein überaus wichtiger Abschnitt, der wiederum alle Fachbereiche einschließt und aus dem physiotherapeutische Interventionen nicht mehr weg zu denken sind.

Selbst in der „Psychiatrie“ ergeben sich durchaus interessante Schnittmengen, sind doch physiotherapeutischen Maßnahmen im Sinne der Bewegungsausmaß- und Trainingstherapie wichtige Bestandteile von Heilungsprozessen.

(Diese Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollzähligkeit)

Wir erkennen spätestens hier, dass der gemeinsame Nenner nahezu allumfassend ist. Es gäbe also schon an dieser Stelle genug Schnittmengen, die eine Kommunikation zwischen Arzt und Therapeut notwendig machen. Dieses hat übrigens auch der Gesetzgeber erkannt und schreibt deshalb eine Kommunikation zwischen Arzt und Therapeut zwingend in seinen Rahmenverträgen vor.

Das Problem

Wo ist nun das Problem? Nun, dieses Problem scheint in der Art und Weise der Kommunikation selbst zu liegen. Mir sind derzeit keine Studien oder anderweitige Erhebungen bekannt, die diese Thematik statistisch untermauern. Ich muss mich also auf Aussagen von Kolleginnen und Kollegen, meine eigenen Erfahrungen als Physiotherapeut und Moderator wie auch auf die Aussagen von Ärzten aus meinem persönlichen Freundes- und Bekanntenkreis verlassen. Viel diskutiert werden die Kommunikation zwischen Arzt und Patient. Aber die mindestens genauso wichtige Kommunikation und Interaktion zwischen Arzt und Therapeut bleibt in allen Bereichen außen vor.


Bild Fit for Fun

Was unterscheidet nun die Kommunikation im beruflichen von der im privaten Umfeld?

Um das zu verstehen, müssen wir uns dem Faktor Zeit widmen. Treffen sich Ärzte untereinander im Rahmen eines Ärztezirkels, bei einer Fortbildungsveranstaltung oder am Stammtisch, so verfügen sie in der Regel über ausreichend Zeit. Es warten keine Patienten, die vorhandene Zeit ist für das Gespräch reserviert. Man trifft sich und man redet miteinander. Über Patienten, über Pathologien, über persönliche Erfahrung - ein Informationsaustausch auf einer breiten Ebene, bei der auch Gespräche über die Familie oder das Privatleben im Allgemeinen nicht Außen vor bleiben.

Treffen sich Physiotherapeuten (und ich bezweifle nicht, das es bei Logopäden und Ergotherapeuten genauso ist) im Rahmen gleicher Veranstaltungen, läuft das ganz genauso ab. Man kennt sich (oder auch nicht), man geht recht zwanglos miteinander um und die verschiedensten Fachbereiche kommunizieren und Interagieren auf eine erstaunlich gut funktionierende Art und Weise.
Umso unverständlicher ist es, dass eine Kommunikation der Berufsgruppen untereinander oftmals problematisch verläuft. Aber dennoch scheint es so zu sein.

Was sind die Gründe für Kommunikationsprobleme in fakultätsübergreifenden, medizinischen Berufsgruppen?

Ist es die „Augenhöhe“? Können Arzt und Therapeut auf „Augenhöhe“ kommunizieren. Dann müsste sich die Gesprächsfähigkeit durch die Erlangung eines therapeutischen Master deutlich verbessern. Nun wissen wir aber alle, das ein Master oder BSc noch lange keinen guten Therapeuten machen und für die fachliche Diskussionen zwei Dinge unabdingbar sind: Wissen und Erfahrung. Denn beides zusammen macht letztendlich das Können aus.

Wenn also zwei medizinische Fachkräfte (Arzt und Therapeut) mit dem entsprechenden Können aufeinander treffen, sollte eine sachliche und fachliche Diskussion möglich sein (und ist es übrigens aus meiner Erfahrung heraus auch). Somit sollte der Mythos „Augenhöhe“ keine Bedeutung mehr haben.

Ist es das „Fachwissen“? Nun, hier zeigt eine genaue Betrachtung, das Fachwissen relativ zu sehen ist. Fachärzte heißen Fachärzte, weil sie vom Fach sind. Was etwas flach klingt, hat einen durchaus ernsthaften Hintergrund. Betrachten wir uns noch einmal die vorstehenden Indikationsfelder, wird sehr schnell klar, dass niemand alles wissen kann. Von allem ein bisschen. Aber Expertenwissen ist auf wenige - wenn nicht nur auf einen Fachbereich - begrenzt. Und das ist gut und richtig so. Wer tagtäglich Hüften operiert ist ein ausgewiesener Experte in Sachen Hüfte. Das spricht ihm das Wissen um die Funktionen eines Kniegelenkes nicht ab. Aber operieren tut er die Hüfte zweifelsfrei besser, als sein erstes Knie. Gleiches gilt für die Einsatzbereich eines Physiotherapeuten. Wer das letzte Mal in seiner Ausbildung vor fünfzehn Jahren ein Handgelenk therapiert hat, tut sich bei einem Patienten zur Nachbehandlung einer Kahnbeinfraktur zunächst schwer, den richtigen therapeutischen Ansatz zu finden. Auf Grund seiner Erfahrung wird er diesen schnell finden - keine Frage. Aber als Experte für Gelenke der unteren Extremität. die er tagtäglich behandelt, ist das mit dem Handgelenk wieder eine neue Herausforderung.

Das zeigt nun folgendes: Wir kochen alle mit Wasser, Experten gibt es hier wie dort und irgendwann werden wir irgendwie alle zu Fachidioten - das wiederum wird gerne als Betriebsblindheit bezeichnet.

Da das weder ein Phänomen noch irgendetwas Esoterisches ist, tragen wir den Mythos „Fachwissen“ zu Grabe. Denn das haben beide oder eben beide nicht (dazwischen ist alles möglich).

Gibt es verschiedene Arzttypen?

Meines Erachtens viel wichtiger ist es als Therapeut zu erfassen, wen oder was habe ich da eigentlich vor mir. Wie „tickt“ der Arzt als Mensch, so wie er vor mir steht, sitzt oder auf meinen Anruf oder meine E-Mails reagiert? Dabei sollten wir nicht aus dem Auge verlieren, dass auch wir uns in solche Kategorien einteilen lassen. Aber das Wissen darum vereinfacht manche Diskussion und das eine oder andere Telefonat deutlich, wenn ich weiß, welcher Intention der Mensch am anderen Ende der Leitung verfolgt.

Jeder Mensch besitzt sein eigenes individuelles Structogramm.

Das Structogramm setzt sich aus den drei Dominanzen – grün, rot, blau – zusammen.
Es gibt dabei kein besser oder schlechter, richtig oder falsch, gut oder böse und hat auch nichts mit Intelligenz zu tun!
Diese Zuordnung besagt lediglich, dass jeder Mensch „anders“ ist und entsprechend „behandelt“ werden sollte. 

Bild Wikipedia

Die Structogramme

STAMMHIRN - DER GEMÜTLICHE

Der „Grüne“ steht für Gemütlichkeit, Toleranz, Rituale, Essen und Trinken, Bequemlichkeit, Geborgenheit. Durch die Orientierung des Stammhirns in der Vergangenheit bauen sie auf ihre Erfahrungen und mögen keine bzw. nur wenige Veränderungen. ▸ Sie denken an eventuelle Probleme und Schwierigkeiten und sind skeptisch gegenüber Neuem und Unerprobtem. Kontakte mit Menschen sind ihnen wichtig. Sie haben ein Gespür für Menschen, sind an ihren Lebensumständen interessiert und fühlen sich in einer gemütlichen Atmosphäre sehr wohl.

Im Beschwerdemanagement hast Du die Chance, diesen Arzt auch weiterhin Dich zu binden, indem Du auf seine Person eingehst und die Beschwerde annimmst.

Es besteht jedoch auch das Risiko, wenn seine Beschwerde nicht angenommen wird, dass er dies überall weitererzählt und die Praxis nicht mehr empfiehlt.

ZWISCHENHIRN - DER AUTORITÄRE
Diese Menschen haben eine starke Autorität. Sie haben einen gewissen Status, den sie leben und ausleben. Ihnen sind bestimmte Dinge – wie das äußere Erscheinungsbild und Anerkennung – sehr wichtig. Spontanität, Entschlussfreudigkeit und Risikobereitschaft sind Merkmale, die einen rot dominierten Menschen erkennen lassen.

In der Praxis erkennst Du diese Menschen an ihrer Ungeduld, die sich bei langen Wartezeiten mit Wut und auch lautstarkem Ärgernis bemerkbar macht.

Bei Entscheidungen bezüglich bestimmter Versorgungsformen sind sie sehr spontan und möchten meist nur das Beste.

Sie gehören auch gern zu den Menschen, die als erste etwas Neues haben.

Bei Gesprächen möchten diese Menschen keine Einzelheiten erfahren, sondern nur Fakten hören.

Sie brauchen für die Entscheidungsfindung greifbare, handfeste und praxisnahe Vorschläge.

Gehe in Gesprächen auf den Menschen ein. Vorsicht ist trotzdem geboten, denn durch bestimmte Umstände widerrufen sie ihre Entscheidung auch recht schnell wieder.

Im Beschwerdemanagement geht es diesem Menschen nicht um das Produkt oder die Dienstleistung, sondern um die Anerkennung der eigenen Person.

Er erwartet eine Entschuldigung und schnelles Handeln.

GROßHIRN - DER PERFEKTE
Diese Menschen haben meist objektive Wahrnehmungen. Sie sind zukunftsorientiert und planen dadurch ihr ganzes Leben.

Sie prüfen alle Möglichkeiten und Eventualitäten, überdenken Chancen und Risiken und wollen immer alles perfekt haben.

In der Praxis erkennst Du diese Menschen durch ihr meist sehr distanziertes und zurückhaltendes Auftreten.

Diesem Menschen musst Du alle Einzelheiten und Abläufe detailliert erklären, ihnen ist die Sache an sich wichtiger als der persönliche Kontakt.

Sie zeigen während Gesprächen kaum Emotionen.

Sie brauchen möglichst schriftliche Informationen, im Vorfeld des Gespräches am Besten einen kurzen Bericht über den gemeinsamen Patienten.

Gebe ihnen daher viele Unterlagen über den Patienten. Auf diese Weise haben sie die Möglichkeit, alles genau nachzulesen und genau abzuwägen.

Blau orientierte Menschen treffen ihre Entscheidungen erst nach längerer Zeit.

Dränge sie daher nicht, sondern sei geduldig und gebe ihnen die Informationen, die sie noch benötigen.

Im Beschwerdegespräch solltest Du vorsichtig sein, denn hier kann es zu langwierigen Streitigkeiten – oft schriftlich, in manchen Fällen oder auch auf rechtlichem Wege – kommen, wenn die Unklarheiten, der Mangel oder die Beschwerde nicht ernst genommen werden.

Anders als bei den anderen beiden Typisierungen geht es hier um das Produkt - also Deine therapeutische Leistung - und nicht um persönliches Entgegenkommen.

(Weiterführend beschrieben unter "Bewusste Kommunikation")

Das Fazit

Einer effizienten Kommunikation zwischen Arzt und Therapeut steht nichts im Wege. Berücksichtigen wir Faktoren wie Zeit, Structogramme, Ausgangslage und unsere eigene Persönlichkeit sollte es ein Leichtes sein, einen Zugang zu Ärzten auf unterschiedlichsten Wegen zu finden. Ich persönlich frage im Vorfeld einer geplanten Kommunikation immer nach dem für den Arzt besten Kommunikationsweg. Bereits hier entscheidet sich oftmals der weitere Verlauf.

Ärzte werden während ihrer Behandlungszeit genauso ungern angerufen, wie Therapeuten. Die Behandlungszeit ist knapp und lange Diskussionen sind nicht möglich. Das ist eine schlechte Ausgangsbasis für vertrauensvolle Gespräche. Regelmäßige Treffen halte ich nur für sinnvoll, wenn diese im gleichen Hause stattfinden können.

Ansonsten ist allen Beteiligten in aller Regel ihre knapp bemessene Freizeit zu schade, um über Patienten zu diskutieren. Dafür Verständnis aufzubringen sollte nicht allzu schwer fallen, zumal solche Treffen / Meetings vorbereitet werden wollen. Inhalt, Struktur, Planung, zeitlicher Rahmen, Effektivität (nicht ohne Ergebnis auseinander gehen) usw. bedürfen eines nicht zu unterschätzenden zeitlichen Invests. Dafür Behandlungszeit zu investieren lohnt nur, wenn man diesen Invest an anderer Stelle in absehbarer Zeit wieder hereinholt.

Besser geeignet sind "Tage der offenen Tür" - beispielsweise vierteljährliche Veranstaltungen mit einem fachlichen Hintergrund und damit verbunden eine Fort- und Weiterbildungsveranstaltung für Fachärzte (mit Fortbildungspunkten für die Beteiligten) oder die Teilnahme an Ärztezirkeln, wie sie die Sportärzteschaft in Ludwigsburg beispielsweise regelmäßig monatlich anbietet. Die Fortbildungsthemen sind für die gern gesehenen Physiotherapeuten ebenso interessant wie wichtig und a Rande einer solchen Veranstaltungen ergeben sich genügend Möglichkeiten zu einer Kommunikation zwischen Ärzten  und Therapeuten.

Und eine Erkenntnis zum Schluss: Keine Kommunikation ist besser, als eine Schlechte. Keine Kommunikation heißt freie Hand, freie Entscheidung und ist die Basis für eine effiziente Therapie am Patienten zum Wohle desselben. Eine schlechte Kommunikation mit dem Arzt führt zu Missgunst, Neid und im ungünstigsten Fall zu ausbleibenden Empfehlungen bis hin zum Rezeptversagen. Also keine Kommunikation um jeden Preis!

In diesem Zusammenhang möchte ich auf ein Treffen der Gruppe "Ludwigsburg" hinweisen. Wir treffen uns am 25.09.2017 um 19:30 voraus. im "ENNUI" in Ludwigsburg zum 2. Kollegen-Stammtisch.
Das Thema "Kommunikation zwischen Arzt und Therapeut" ist das Motto dieses Treffens.
Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden aus dem Umkreis sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Verbindliche Anmeldungen bitte an PREAEVNTFIT JÜRGEN PAGEL.

Viel Erfolg und beste Grüße
Jürgen Pagel










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