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Es werden Posts vom Mai, 2018 angezeigt.

Und wieder ... diesmal mit noch mehr Energie und Willen zur Veränderung. Die Zeit ist reif!

Und schon wieder .... muss ich etwas loswerden. Das wird langsam echt anstrengend, was da so alles in den letzten Tagen passiert - besser verursacht wird. Im positiven Sinn.
Nach der Demo in Köln - deren Eindrücke ich ja bereits an anderer Stelle geschildert habe - ist noch einmal unheimlich viel geschehen.
Es gibt eine sagenhafte Solidarität - unter den verschiedensten Berufsgruppen. Plötzlich ist von „Heilmittelerbringern“ die Rede.


Es meldet sich die Industrie sehr deutlich zu Wort und bietet finanzielle und logistische Unterstützung an.
Physiotherapeuten liegen sich in den Armen und herzen sich - ein vollkommen ungewohntes Bild v.a. auf Facebook.
Viele entdecken ihre Liebe zu Twitter und es wird rausgehauen, was irgendwie geht.
Heiko Schneider strampelt nach Berlin, begleitet von immer mehr Mitstreitern.
Es formieren sich Aktionsgruppen und es finden sich Experten zusammen, die innerhalb von zwei, drei Tagen mehr bewegen, als alle Verbände zusammen in den letzten dreißig Jahren.
#ohnemein…

Gedanken zur Demonstration der #Therapeuten in Köln - Bewegt euch, sonst WERDET ihr bewegt!

[...] Für mich persönlich war die Teilnahme an dieser Demo ein tolles Erlebnis. Ich hätte es vermutlich bitter bereut, nicht dabei gewesen zu sein - sein zu dürfen, Teil einer Bewegung sein zu dürfen, die Berge versetzen und Mauern einreißen kann (gerade die Kolleginnen und Kollegen aus dem besagten Osten der Republik sollte wissen, was ich meine) [...]
Ich war das erste Mal in meinem Leben auf einer Demo. Meine Frau hat es nicht verstanden. Meine Tochter fand das geil. Und ich .... ich fand es auch geil. Ich fand es toll, dass ca. 4000 Therapeuten (ja richtig, THERAPEUTEN) - keine Physiotherapeuten, sondern Ergotherapeuten, Logopäden, Podologen und EIN Verband (nämlich der VDB) den Weg zum Dom beschritten haben. Ach ja, ein paar Physiotherapeuten waren auch dabei. 4.000 von 300.000. Wo waren die anderen 296.000?
Ok, aus Oberschwaben ist der Weg weit. Aber das Argument, dass es zu teuer mit der ganzen Familie wird, lasse ich nicht gelten. Dann kommt man eben nicht mit Kind und Kegel, so…

Wo seid ihr?

😎 Wir werden nicht müde. Im Gegenteil. Mittlerweile verzeichnet die Aktion #ohnemeinenphysiotherapeuten fast 25.000 Teilnehmer auf der Petitionsseite https://www.change.org/p/bundesministerium-für-gesundheit-verbesserung-der-berufssituation-in-der-physiotherapie. Das ist GRANDIOS. Aber das kann doch nicht alles gewesen sein?! Wo sind die Patientinnen und Patienten, die wochenlang auf Termine warten? Wo sind die Patientinnen und Patienten, die sich regelmäßig bei ihren Therapeuten über 15minütige Behandlungen beschweren? Wo sind die Patientinnen und Patienten, die ohne ihren Physiotherapeuten nicht so schnell wieder „fit“ geworden wären? Wo seid ihr?
👍🙏Unterzeichnet und kommt 👣👣👣👣 am 26.05.2018 nach Köln. Alle Aktionisten werden vor Ort sein. Es gibt kein „ich habe keine Zeit“ oder „das ist mir zu weit“. Köln ist IMMER eine Reise wert. Einen Tag Zugfahrt, ein Katzensprung mit dem Auto. Kleines Geld und kleiner Aufwand im Vergleich zu dem, was euch blüht, wenn der Beruf ausstirbt u…

Hashtag #ohnemeinenphysiotherapeuten

Die Physiotherapie steht am Abgrund. Was sich auf den ersten Blick dramatisch anhört, ist es auf den zweiten Blick noch immer.
25% aller Physiotherapeuten verlassen ihren erlernten Beruf. Die Zahlen der Schüler an den Physiotherapieschulen brechen deutlich ein. 
Die Gründe dafür sind recht einfach: Die Durchschnittsgehälter in Baden-Württemberg liegen bei durchschnittlich 2.100 bis max. 2.300 Euro Brutto. Ein Alleinstehender voll beschäftigter Therapeut erhält somit ein Nettogehalt zwischen 1.450 und 1.600 Euro. Für eine 40-Stunden-Woche. In Mecklenburg-Vorpommern, in Sachsen oder Berlin-Brandenburg liegen die Einstiegsgehälter noch deutlich darunter. Eine Ausbildung zum Physiotherapeuten kostet den Lernenden zwischen 12.600 und 15.000 Euro. Eine Ausbildungsvergütung ist nicht vorgesehen. Im Gegenteil. In vielen Krankenhäusern müssen die Schüler während ihrer Praktika sogar noch das Mittagessen selber finanzieren. Von den privaten Ausgaben während eines Praktikums in Privatpraxen ganz…