Direkt zum Hauptbereich

Warum Personal Fitness Training?

Die Beweggründe für ein Personal Fitness Training (PFT oder PT) mögen vollkommen unterschiedlicher Natur sein. Vom Wunsch, ein individualisiertes und qualitativ hochwertiges Training zu erhalten; über die Unlust in großen Gruppen oder in einem Fitness-Studio zu trainieren bis hin zur gezielten Wettkampf-Vorbereitung bei Leistungssportlern ist in der Regel alles dabei.
Und alles ist sinnvoll und richtig.

Argumente, die für ein Personal Fitness Training sprechen:

  • Individuell und Einzigartig
  • Persönlich und Privat
  • Von absoluter Leistungsbezogenheit bis zum "allgemeinen" Fitnesstraining ist alles möglich.
  • Spaß und Freude
  • Motivation
Gründe gegen ein Personal Fitness Training:
  • Der Preis
  • Das Ambiente
  • Der Trainer/ die Trainerin
Warum müssen wir auch über solche Argumente sprechen? Nun, ganz einfach. Um sie auszuräumen.

Der Preis
Das ist eher kein Grund. Natürlich hat alles seinen Preis. Auch ein qualitativ hochwertiges Einzeltraining. Aber Teuer und Billig sind Begriffe, die der "Einstein´schen Relativitätstheorie" entliehen sind. Parken sie einmal in der Zürcher Innenstadt falsch. Dann bekommen sie einen guten Eindruck des Begriffs "Teuer".
Sie müssen beim PT schon mit Beträgen ab 60 Euro aufwärts (zzgl. gesetzl. MwSt.) rechnen. Sicher gibt es auch Anbieter, die für deutlich weniger Geld eine Stunde mit Ihnen turnen. Aber wie sagte schon John Ruskin (1819-1900): “Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgendjemand ein wenig schlechter machen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel zu erhalten.
Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.
Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für das etwas Bessere zu bezahlen.”


Das Ambiente
Kommt darauf an. Trainieren sie mit einem Trainer bei sich zu Hause, sind sie selber für das Ambiente zuständig. Diese Möglichkeit wird gerne angenommen. Vorteile sind in der Regel: Keine Anfahrtskosten, vertraute Umgebung, Zeitersparnis. Nachteil können sein: Wenig Platz, aufwendiges Vorbereiten eines Trainings, nicht optimale räumliche Voraussetzungen (Teppich, Parkett, Fliesen, rutschige Unterlage etc.), Störungen durch Familienmitglieder.

Mittlerweile haben sich allerdings einige wenige Trainer und Trainerinnen darauf eingestellt. So finden sie sicher auch in ihrer Umgebung sogenannte PT-Lounge´s. Ein schönes Beispiel hierfür die die PT-Lounge von Stephan Müller Glucker PT-Lounge in 70806 Kornwestheim.
Diese Lounge wird auch von juergenpagel.de GESUNDHEIT+SPORT im Sinne einer Trainingskooperation genutzt.
Eine perfekte Ausstattung in einem ansprechenden Ambiente sind für jeden PT-Kunden ein echtes Highlight. Trainings in jedweder Variante - mit oder ohne Geräte, mit Galileo, PowerPlate, TRX Suspension, Functional Movement u.v.m. - sind möglich.

Die Trainerin/ der Trainer
Im Bereich der Qualität trennt sich erfahrungsgemäß die Spreu vom Weizen. Da der Begriff des Personal Fitness Trainers rechtlich nicht geschützt ist, bahnt sich ein Problem an. Prinzipiell kann und darf sich jeder unabhängig seiner Qualifikation, seines Berufes oder seiner persönlichen Neigungen so nennen.
Umso wichtiger ist es für sie als Kunde, sehr genau auf eben genau diese Qualität zu achten. Mögliche Kriterien sind:
  • Berufliche Vorbildung (PhysiotherapeutIn, Dipl.-Sportwissenschaftler, Sportlehrer, Sporttherapeut o.ä.)
  • Fachliche Qualifikation (mind. Fitness B-Trainer o. Ernährungscoach o.ä.)
  • Erfahrung (mindestens ein Jahr) als Personal Trainer
  • Professionalität (Internetauftritt, AGB´s, Angebot etc.)
Sicher gibt es noch eine Reihe weiterer Kriterien. Eine gute Quelle ist der BPT e.V. - Bundesverband Personal Training. Hier finden sie alle relevanten Informationen und dürfen sich gerne auch telefonisch erkundigen.

Fazit
Wenn alles passt, ist Personal Fitness Training eine tolle Sache. Ist der Geldbeutel schmal, dann tut´s auch einmal in der Woche. Sie bekommen neue Ideen und finden sicher wieder Spaß am Sport. Und überhaupt! Mit einmal wöchentlichem Training für 60 Minuten haben sie den Grundstein für den Erfolg gelegt. Wenn sie mehr in kürzerer Zeit erreichen wollen kommen sie nicht umhin, ihre Trainingsumfänge aufzustocken.
Aber beim Personal Fitness Training wissen sie in der Regel immer, auf was und auf wen sie sich einlassen müssen. Optimale Voraussetzungen für ein erfolgreiches "Bewegungsleben".

Viel Erfolg und Spaß wünscht Ihnen
Beilstein/ Kornwestheim

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Sind Heilmittelerbringer systemrelevant?

Systemrelevanz – ein Kommentar von Jürgen PagelWas bedeutet Systemrelevanz?
Als systemrelevant (englisch systemically important, englisches Schlagwort dazu too big to fail, deutsch ‚zu groß zum Scheitern‘) werden Unternehmen bezeichnet, die eine derart bedeutende wirtschaftliche Rolle spielen, dass ihre Insolvenz vom Staat oder der Weltgemeinschaft nicht hingenommen werden kann. [Wikipedia]2019 traten wir den Kampf an, HME relevant für dieses System zu machen. Relevant deswegen, weil uns diese Relevanz in den vergangenen mehr als dreißig Jahren offensichtlich nicht zuerkannt wurde. Die Grundlohnsumme, als das zentrale Bemessungsinstrument für die Lohnentwicklung im Gesundheitsbereich und gleichzeitig Haupteinnahmequelle des Gesundheitsfonds, verhinderte eine Anpassung an den Markt. An der Inflationsrate vorbei, mussten Heilmittelerbringer jahrzehntelang hinnehmen, dass Preise stiegen, die Lohnentwicklung der Angestellten und die Vergütungssätze der Krankenkassen jedoch so niedrig blieb…

Flaggen in der Physiotherapie

In den letzten Jahren beginnt sich in der Medizin im Allgemeinen und in der Physiotherapie im Besonderen ein Modell durchzusetzen, das als Flaggenmodell (Bigos, Bowyer et al. 1994) bezeichnet wird.
Was steckt dahinter? Werden Physiotherapeuten jetzt zu Seefahrern?

CMD - ein vielschichtiges Krankheitsbild

CMD - viele Menschen haben sie, aber wenige wissen etwas damit anzufangen. Es gibt kaum ein komplexeres Krankheitsbild, als die "Craniomandibuläre Dysfunktion". Was sich dahinter verbirgt, lesen Sie hier.

Sie wollen mehr darüber wissen? Sie möchten eine verlässliche Befundung und benötigen fachlichen Rat?
Gerne stehe ich Ihnen mit den, am Ende des Artikels genannten Kontaktdaten zur Verfügung.