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Fünf Dinge, die Sie dauerhaft Fit halten!

Fit sein ist einfach - hört man immer wieder. Stimmt das auch? Ja und Nein! Es kommt darauf an, welcher Level sozusagen den Startblock darstellt. Starten Sie von einem hohen Level, wird und ist es viel schwieriger, diesen zu halten oder gar besser zu werden.
Starten Sie von einem niedrigen Fitnesslevel, haben Sie gerade zu Beginn Ihrer Aktivitäten viel Erfolg und es geht recht schnell voran.
Dennoch können Sie sich einigen Fakten nicht entziehen: „Der Alterungsprozess ist das Resultat des akkumulierten Stresses, dem wir täglich ausgesetzt sind", sagt Doktor Bo Babenko, der sich auf Sport und Orthopädie spezialisiert hat.
Ich glaube außerdem daran, dass wir nicht nur unser Leben um Jahre verlängern, wenn wir früh erkennen, was uns schadet und diese Dinge minimieren oder sogar umkehren, sondern damit unseren dazugewonnenen Jahren auch mehr Lebensqualität verleihen.



Fünf Tricks für Fitness auf der ganzen Linie!

1. Mehr und besserer Schlaf.
Schlaf fördert Heilungsprozesse, stellt eine effektive Regeneration dar und schafft ein Gleichgewicht zwischen den beiden Anteilen des vegetativem Nervensystems (Sympathikus und Parasympathikus). Acht Stunden sollten regelmäßig möglich sein. Die schlechte Nachricht: Sie können fehlenden Schlaf nicht "nachholen". Was fehlt, fehlt für immer. Deswegen: Am besten deutlich vor Mitternacht in´s Bett und mindestens acht Stunden Schlaf halten.
Sorgen Sie v.a. für eine angenehme Raumtemperatur (20 C° bis max. 22 C°) und frische Luft. Vermeiden Sie künstliches Licht, WLAN and Friends.

2. Halten Sie Maß
... mit Training und körperlichen Aktivitäten. Viele Menschen neigen zu Übertreibungen getreu dem Motto: Viel hilft viel. Das ist definitiv falsch. Die Leistungsfähigkeit Ihres Körpers ist begrenzt. Vergleichbar mit einem Seil, dass über eine Felskante gezogen wird, Fasert es auf und zerreißt mehr und mehr. Das muss nicht sein. Schmerzen nach einem intensivem Training die Muskeln, ist das in Ordnung. Tun Ihnen aber zusätzlich noch die Gelenke weh, war es des guten zu viel. Leisten Sie Arthrosen keinen Vorschub.

3. Bewegen Sie sich jeden Tag
Eines haben lt. Untersuchungen die Menschen mit einer hohen Lebenserwartung gemeinsam: Sie bewegen sich täglich und viel. Sie müssen nicht unbedingt in ein Fitness-Studio gehen. Gehen Sie regelmäßig zügig spazieren (10 Minuten im Grünen und an der frischen Luft senken nachweislich den Cortisol-Spiegel - ein Stresshormon), gehen Sie einkaufen oder betätigen Sie sich im Garten. Es gibt so viele Möglichkeiten für Bewegung, dass Sie den ganzen Tag beschäftigt sein werden ;-).

4. Investieren Sie in Ihre Gesundheit
„Man wird so oder so Geld für seinen Körper ausgeben – entweder für eine Massage oder einen schicken Sarg.“ Was es wird, entscheidet man selbst. „Man muss seine Denkweise ändern und gesundheitsbezogene Ausgaben als Notwendigkeiten und nicht als Luxus betrachten“. Wahre Worte!
Proaktive Gesundheitsmaßnahmen zahlen sich aus. Warten Sie nicht, bis Ihre Krankenkasse Ihnen Leistungen kostenlos anbietet, sondern nehmen Sie jede Gelegenheit zu einem Invest in Ihre Gesundheit wahr.
Vielleicht können Sie sich keine Mitgliedschaft im Fitnessstudio leisten, aber Sie könnten beispielweise in ein Paar Laufschuhe investieren. Wenn Sie sich außerdem keinen Personal Trainer leisten können, trainieren Sie in kleinen Gruppen als kostengünstigere Alternative.



5. Nehmen Sie kleine, aber stetige Veränderungen in Ihrem Ernährungsplan vor
Je länger Sie mit schlechten Ernährungsgewohnheiten leben, desto schwieriger wird es, sie zu ändern. Beginnen Sie mit kleinen Schritten. Ersetzen Sie eine Mahlzeit mit Brot durch eine Portion eiweißreichem Feta mit frischem Gemüse. Versuchen Sie einfach, mehr Obst und Gemüse in Ihren Speiseplan zu integrieren. Starten Sie den Morgen mal mit einem Omelett mit Brokkoli. Ja. Ich weiß, es hört sich komisch an, aber letztendlich ist alles nur eine Sache der Gewohnheit. Versuchen Sie so viel wie möglich richtig zu machen, dann ist es auch nicht tragisch, wenn Sie bei der Grillparty Ihrer Nachbarn ein wenig über die Stränge schlagen.
Umfragen haben ergeben, dass nur etwa 33 Prozent der Bevölkerung zwei oder mehr Portionen Gemüse täglich konsumieren. „Eine Menge Leute denken rückwärts. Sie überlegen, was ihr Hauptgericht sein soll, und empfinden Früchte und Gemüse als eine Ergänzung, obwohl sie der Schwerpunkt sein sollten." Frieren Sie Gemüse wie Spinat, Grünkohl und Brokkoli in kleinen Beuteln ein. Dann können Sie sie schnell zu Smoothies verarbeiten. Auf diese Weise nehmen Sie in einem Smoothie Ihre fünf Portionen Obst und Gemüse zu sich. Damit haben sie Ihren täglichen Bedarf auch schon abgedeckt.

-JP-

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