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Einwirkung von Stress

Stress - wer kennt ihn nicht. Ein "geflügeltes" Wort. Schnell dahin gesagt, ist Stress eine Form der Überlebensstrategie. Deswegen sind die Vorgänge, die bei Stress ausgelöst werden nur für kurze Dauer gedacht. Wenige Stunden sind in Ordnung und Stress vermeiden macht keinen Sinn. Ihn zu bewältigen ist wichtig und lernbar.
Die Einwirkung von Stress — gleich welcher Art — führt zu einem Stoffwechselbild, welches, ausgelöst durch die Ausschüttung von Catecholaminen und Glucocorticoiden, charakterisiert ist durch massive, über den Bedarf hinaus-schießende Lipolyse und Ketogenese und durch starke Proteinverluste mit gesteigerter Gluconeogenese aus den freigesetzten glucoplastischen Aminosäuren.
Die Glucoseintoleranz, die man dabei beobachtet, ist das Resultat der gesteigerten Glucoseproduktion und einer gestörten peripheren Glucoseverwertung infolge der hohen Fettsäurespiegel. Das Pathologische am Stressstoffwechsel ist also darin zu sehen, daß die ausgeklügelten Sparmaßnahmen, mit denen ein Organismus auf Hunger reagiert, nicht funktionieren und deshalb rasch große Proteinverluste zustande kommen. Das Zusammentreffen von Hunger und Stress ergibt also eine besonders ungünstige Konstellation.

Mögliche Reaktionen auf Stress:
  • Gehirn: Abbau von Gehirnmasse, Einschränkung der emotionalen Ebene, Durchblutungsstörungen im Gehirn,
  • Gefühle: Traurigkeit, Verlustangst, Ärger, Schuld, Vorwürfe, Angst, Verlassenheit, Müdigkeit, Hilflosigkeit, „Schock“, Jammern, Taubheit, Leere, Hoffnungslosigkeit, Deprivation, Demütigung, Steigerung des aggressiven Verhaltens, Bewegungsdrang, Gereiztheit, emotionsloses Denken,
  • Kognition: Ungläubigkeit, Verwirrung, Vorurteile, Konzentration, Vergesslichkeit,
  • Verhalten: Verminderte Kreativität, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Geistesabwesenheit, sozialer Rückzug, Träume über das Ereignis, Vermeidung von Nähe zu Tatort oder ähnlichen Situationen, Seufzen, Aktivismus, Weinen, Hüten von „Schätzen“.

[Auszug Wikipedia mit Links]

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-JP-

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